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Nachrichten aus der Musikschule

Kulturstiftung des Bundes fördert die Musikschule Bochum

Die Musikschule Bochum hat als einzige Musikschule in Deutschland den Zuschlag für das bundesweite Programm „360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft“ der Kulturstiftung des Bundes erhalten. Das Programm fördert die interkulturelle Öffnung von Kulturinstitutionen in Programmplanung, Personalwesen und Publikumsentwicklung. Verbunden ist damit die Finanzierung einer hauptamtlichen Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters über vier Jahre und Projektmittel in Höhe von 100.000 Euro, die von der Musikschule Bochum um weitere 50.000 Euro ergänzt werden. Die Stelle der Agentin oder des Agenten ist aktuell ausgeschrieben und soll zum 1. Juni besetzt werden.

Die Musikschule Bochum ist bereits über die Stadtgrenzen hinaus für ihre interkulturelle Arbeit bekannt, die sie seit 2006 kontinuierlich vorangetrieben hat. Sie möchte diesen Weg mit Hilfe des „Fonds 360°“ mit großen Schritten weitergehen, um sich für zukünftige Herausforderungen gut aufzustellen. Ziel ist es, Angebote für Bevölkerungsgruppen unterschiedlicher Kulturen zu entwickeln. Diese Erweiterung wird sich in neuen Unterrichtsangeboten und Veranstaltungen wiederspiegeln und sich darüber hinaus auf die Personalentwicklung auswirken.

Jährliche Akademien, die ihren Teilnehmern Fortbildungsangebote und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bieten, begleiten das Programm. Die Musikschule Bochum möchte hiermit wie auch schon in ihrer fünfzigjährigen Geschichte der Musikschullandschaft in Deutschland neue Impulse geben: 1979 hat sie sich als erste Musikschule für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung – „Bochumer Modell“ genannt – geöffnet und 2003 mit dem Programm „Jedem Kind ein Instrument“, ebenfalls von der Bundeskulturstiftung gefördert, eine breite Basisarbeit initiiert.